Herzlich willkommen auf meiner "Hausseite"

Die Linke zum Gruß!

Mein Reisebericht "Südtirol 2015 mit Prosecco-Tour" ist endlich fertiggestellt

Ihr denkt nun bestimmt: kennen wir doch, die Dolomiten. Glaube ich Euch auf´s Wort. Trotzdem wir das dritte Mal dort waren (und auch wieder im selben Hotel) haben wir wieder ganz neue Dinge gesehen und gemacht. Schaut rein und wenn es langweilig wird, dann schaltet um zu Namibia - oder Sardinien - oder Madeira - oder Schottland...

Wir grüßen Euch hier vom Monte Grappa in Venetien
Wir grüßen Euch hier vom Monte Grappa in Venetien

Einen kleinen Vorgeschmack auf meinen Reisebericht und auf die tollen Motorradstraßen auf Sardinien bekommt Ihr durch diesen Film

Links im Menü findet Ihr:

- den Reisebericht über die Sardinien-Freizeit

- den Download für die Street-Triple-Fahrer oder sonstige, denen  

  der Song im Video gefällt

- Infos zu meiner Band, falls Euch die Musik insgesamt gefällt

Das bin ich und momentan befinde ich mich im

"Jahr des Tigers"


Wer nicht arbeitet, macht keine Fehler...

Ge - rade wollte ich mein Profilbild aktualisieren, da passierts: ich lösche die

ge - samte Seite! Nun bin ich dran, mich neu vorzustellen. Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt.

Ge - boren bin ich in Bünde, vor gut 52 Jahren. Vorerst wurde ich in vierrädrigen Vehikeln herum

ge - fahren und fühlte mich sauwohl! Dann, als ich mein erstes, richtiges Fahrrad bekam (ich war 9 Jahre alt), da passierte folgendes: Meine Eltern sahen mich beim Frühstück und wieder mittags, denn ich musste ernährt werden und meine Hausaufgaben machen. Dann erst wieder abends, oft so spät, dass ich Haue bekam. Das alles lag an meiner Liebe zum Fahrrad fahren. Ich genoss jeden Kilometer und fuhr überall hin, zu wem ich wollte und egal, wo die- oder derjenige wohnte. Landete ich mal unfreiwillig auf dem Asphalt, musste ich doch eher nach Hause fahren, habe ordentlich

ge - jammert und mir wurde verband- und schokoladenmäßig geholfen. Das kam doch häufiger vor, weil ich die Kurven recht schnell nahm. Als junger Mensch hat man´s ja eilig.

Meinen Autoführerschein habe ich mit 18 1/2 gemacht, denn da war Sommer. Den Motorradführerschein verweigerte man mir, den durfte nur mein Bruder machen. Für mich als "Mädchen" schickte sich das doch wohl nicht. Ich fand das soooo un-

ge - recht! Auto fahren war aber auch eine spannende Sache damals. Mein Käfer und ich, wir hatten schon einige Differenzen zu begleichen. Im Sommer ging die Heizung nicht aus und ich schwitzte bis zum Umfallen und im Winter lief es umgekehrt. Sie ging nicht an. Kennt Ihr bestimmt. Dann hatte ich endlich mein eigenes Einkommen und konnte sparen. Ich zog mit meinem damaligen Freund zusammen und fing an, Fahrstunden zu nehmen. Klasse 1, natürlich.

ge - fallen bin ich durch die Führerscheinprüfung beim ersten Mal. Kurgebiet Bad Oeynhausen. Man führte mich in eine Straße, deren weiterer Verlauf für Motorräder gesperrt war. Dies signalisierte ein Schild. Dieses Schild übersah ich. Die dicke 750er BMW ließ sich leider schlecht händeln und so schmiss ich sie beim engen Wendemanöver auch noch auf den Boden. Ich hatte die Nase so voll! Daraus erwächst dann immer mein Ehrgeiz. Aus Wut. Werdet Ihr noch öfter lesen, falls Ihr meine Berichte mal als Lektüre nehmen wollt.

Ge - schafft habe ich die Prüfung mit Bravour beim zweiten Mal, am 9. November 1984 in elendem Wetter mit einer defekten Suzuki GPZ 900. Ha! Ich kaufte mir eine Güllepumpe in Custom-Ausführung. Das fast schlimmste, was man als Anfänger fahren kann: Schwer, breit, mit Riesenscheibe.  Der V-Motor beheizte meine Waden manchmal aufs Widerlichste. Aber: sie war zuverlässig und sprang immer an. Dieses Motorrad fuhr ich

ge - nau eine Sommersaison. Dann wurde ich schwanger und machte Motorradpause. Bis zum Jahr 2006.

Ge - trennt von meinem ersten Mann (1998) waren  mein Hauptanliegen unsere beiden Kinder (heute selbst Motorradfahrer)  und ein angenehmes Wohnumfeld. Als ich (2003) meinen jetzigen Mann kennen lernte, fuhr er eine alte R 100.  Mit der kamen weder er als Fahrer noch ich als Beifahrerin gut zurecht. Als er sein Haus verkaufte und sich entschloss, bei mir einzuziehen, suchten wir uns ein Motorrrad für uns Beide aus, eine BMW

GE - S 1200. Das war im Februar 2005, als sie geliefert wurde. Mann, war das eine tolle Saison! Wir fuhren an den Rhein, in den Harz, an die Mosel, ins Siegerland. 2006 dann heirateten wir und fuhren

ge - meinsam mit der GS nach Schottland in die Flitterwochen. Als wir zurück waren, saß mein Mann an einem Abend vor dem Fernseher, während ich am PC ein Motorrad ersteigerte. Bei EBAY!  Ihm fiel fast der Unterkiefer herunter, als ich es jubelnd verkündete. Wir holten die 600er Diversion ab und ich mühte mich redlich ein Jahr lang mit dem Vehikel herum. Ich fuhr sooooo schlecht, dass ich ganz verzweifelt war. Manchmal hätte ich das Bike gern hin

ge - schmissen und die ganze Fahrerei an den berühmten Nagel gehängt. Das machte mich wiederum wütend auf mich selbst und  - wie Ihr oben bereits gelesen habt: dann klappt es meistens bestens. Ich leitete 2007 ein Jahr lang einen Hein-Gericke-Shop in Osnabrück und Ich kaufte mir von einem befreundeten Händler eine Fazer FZ6. Nagelneu. Ich

ge - riet wiederum nach Schottland. Dieses Mal mit meinem eigenen Bike und meinen zwei Kindern, mein Sohn als Fahrer und meine damals 15-jährige Tochter  als Sozia. Zu viert fuhren wir bis auf die Orkneys. Was mich wiederum erstaunte und neidisch machte: mein Sohn, der Führerscheinneuling, fuhr wesentlich besser als ich. Also was tun?

Ge - lernt habe ich dann, Kurven zu fahren durch viele Trainings beim ADAC. Ob es Kurven-, Schräglagen oder Intensivtraining war, alles habe ich besucht und mitgemacht. Dann fuhr ich ir-

ge - ndwann 10.000 km pro Jahr und hatte den Bogen raus. Zum ersten Mal sagte mein Gatte, ich könne nun auch in einer Gruppe mitfahren. Das klappte dann auch ganz gut, obwohl die anderen mir doch eine Spur zu schnell waren und ich beim Aufholen oder Dranbleiben oft ins Schwitzen kam. Das machte mich wiederum ärgerlich und ich kaufte mir Ende 2010 eine Street Triple. Die hat nun richtig Power beim Anfahren und beim Heraus-Beschleunigen aus den Kurven, so dass ich nicht immer hinter den großen Boliden hinterher hing und auch den Gashahn fleißig nutzte. Ich habe beim Fahren seither niemals mehr so viel Spaß

ge - habt und so ein Grinsen im Gesicht wie mit meiner Triple. Wo ich mit der gewesen bin? In England, zwei Mal in Südtirol, in Südfrankreich und in Schottland. Mit fremden Bikes erfüllten wir uns 2013/14 zu Silvester einen großen Wunsch: wir fuhren durch Namibia (mit XT 660). Dann, in 2014, tourten wir mit zwei gemieteten BMW´s über die Insel Madeira, auch eine feine Motorradinsel. Es kamen immer Zeiten, wo es

ge  - sundheitlich nicht so gut lief. Auch jetzt (März 2015) bin ich seit fast 8 Monaten Schmerzpatientin und dazu noch Mitte Februar frisch operiert. Nun haben wir die Hoffnung auf einen chinesischen Arzt gesetzt, der mich behandeln will. Ich habe ihm

ge - sagt, ich möchte wieder Motorrad fahren und er meinte, das müsste klappen, wenn ich alles machte, was er sagt. Meine Street Triple habe ich im letzten Oktober verkauft. Das Fahren war nicht mehr möglich und da mein Sohn sie sehr

ge - rn haben wollte, habe ich zugestimmt. Nun muss ich noch einen Monat

Ge- duld haben und ein Motorrad kaufen und dann..... ach, habe ich ja schon! Geduld sowieso und Motorrad wie oben beschrieben. Probefahrt wurde auch schon erledigt. Hat riesig Spaß gemacht. Euch wünsche ich nun auch viel Spaß beim Lesen meiner Erlebnisse, die einer Wiedereinstei-

ge - rin, mit ihren gemischten Gefühlen, den Ängsten und der Entschlossenheit, das Motorradfahren zu einem der größten Abenteuer ihres Lebens zu machen. Bis jetzt hat letzteres wunderbar

ge - klappt!

ge - nau hier knüpfe ich an. Es ist Januar 2016 und ich habe meine Erkrankung einigermaßen im Griff und das neue Bike auch. Sardinien war sportlich-schnell und klasse, Südtirol (Bericht ist gerade hochgeladen worden) war herbstlich kalt und überraschend. Nun planen wir schon wieder die neue Saison und haben Sizilien

ge - bucht. Eine Woche Motorrad, eine Woche Wandern. Aber Moment, das passiert erst Ende April. Bis dahin ist noch Winterpause.

 

HALLO und AUFGEMERKT: Es gibt was Neues auf meiner Seite.

Sie richtet sich nun nicht mehr nur an Motorradfahrer, -interessierte oder -fans, sondern auch an Wanderer.

 

Mehr Infos unter: Mein Wanderjahr .... es fehlen noch Berichte, ich weiß, aber die Zeit ist momentan einfach gegen mich.